Wie Content Marketing die Customer Journey verändert.

Wie Content Marketing die Customer Journey verändert.

Content Marketing zeichnet sich dadurch aus kostenlose Inhalte zu einem Produkt zu erstellen, um dadurch ein bestimmtes Publikum anzuziehen. Hierbei steht die Kundenbindung vor dem Kauf im Vordergrund.

Soviel zur Definition. Grob heruntergebrochen stimmt das auch, aber zu einem erfolgreichen Content Marketing fehlt da noch sehr viel. Denn die Kampagne dahinter ist meist sehr kompliziert und schwer verständlich.

 

Was muss Content Marketing liefern?

 

Generell geht es beim Content Marketing um einen Mehrwert, welcher dem potentiellen Kunden geboten wird. Der Mehrwert wird immer wichtiger, da sich durch den digitalen Wandel das Konsumverhalten stark verändert hat. Recherchen über Produkte und Unternehmen sind bedeutend einfacher geworden und können zu jedem Zeitpunkt ausgeführt werden. Die Zeiten in denen die Werbung in Fernsehen, Radio oder Zeitschriften den Konsum vorgaben, sind längst vorbei.

Besonders im Internet wird es den Kunden einfach gemacht Werbeanzeigen ausblenden zu lassen. Bevor der Kunde ein Unternehmen kontaktiert, hat er sich über seinen Bedarf ausgiebig informiert. Wer den Kunden bereits in der Recherche zu seinem Bedarf informiert und abholt, kann frühzeitig Vertrauen zum Kunden aufbauen.

 

Wie sich Content Marketing von Werbung abgrenzt

 

Der Unterschied zwischen klassischer Werbung und Content Marketing ist, dass Werbung gezielt ein Produkt bewirbt und Content Marketing kostenlosen Mehrwert zum Problem des Kunden bietet und anschließend eine Kaufempfehlung ausspricht.

Wenn der potenzielle Kunde ein bestimmtes Problem hat, wird er zunächst im Internet nach einer Lösung suchen. Hierbei informiert er sich durch Foren- & Blog-Beiträge, wie er sein Problem am besten selber lösen kann. Dabei wird die klassische Werbung als solche wahrgenommen und ignoriert, denn der Kunde sucht nach Informationen und nicht nach Produkten.

Hier greift das Content Marketing. Viele Unternehmen bieten weitreichende Informationen zu den Themen an, die das Produkt behandelt. Hier wird allerdings keine klassische Werbung betrieben, sondern dem Kunden zunächst nur Informationen gegeben. Das Unternehmen unterstützt den Kunden bei seiner Recherche und hilft ihm eine Lösung zu finden. Der Kunde beschäftigt sich mit dem kostenlosen Content und baut so unterbewusst ein erstes Vertrauen mit dem Unternehmen auf, da dies hilfreich mit Informationen zu seinem Wohl beiträgt.

Auch wenn der Kunde zunächst nicht an einem Kauf interessiert ist, wird eine positive Assoziation mit der Marke des Unternehmens abgespeichert. Je hilfreicher und nützlicher dabei der Content ist, umso begeisterter ist der Kunde und wird den Content an Freunde und Familie weiter empfehlen. Dies führt zu einer organischen Verbreitung des Content und so zu einem größeren Publikum und potenziellen Kunden.

 

Was beim Content zu beachten ist

 

Der wichtige Punkt ist jedoch, wie der Content aufgebaut ist. Content heißt im Endeffekt nur Inhalt. Dabei kann man verschiedene Medien nutzen, um diesen Inhalt zu erstellen. Egal ob Video, Blog-Beiträge oder Podcasts – Informationen können durch eine Vielzahl an Medien präsentiert werden. Wichtig hierbei ist, dass der Content relevant, nützlich und unterhaltend ist.

Die Mischung aus diesen Attributen ist dabei sehr entscheidend. Content, der relevant, nützlich aber nicht unterhaltend ist, wird als schwierig eingestuft und daher seltener geteilt. Content, der unterhaltend ist, aber wenig nützlich oder relevant, wird ebenso wenig geteilt und bleibt selten im Kopf hängen. Darüber hinaus ist es hilfreich, sich anfangs auf ein Medium zu konzentrieren. Erst wenn man damit ein Publikum aufgebaut hat, sollte man darüber nachdenken weitere Medien in den Marketing Mix einzubeziehen.